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Insolvenzplan angenommen

Paracelsus: Grünes Licht für Übernahme

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Die Gläubiger der Paracelsus-Kliniken haben gestern dem Insolvenzplan zugestimmt. Damit gaben sie grünes Licht für die Übernahme durch die Porterhouse Group AG. Zudem hat das Bundeskartellamt die Übernahme genehmigt, teilte die Klinikgruppe gestern mit. Die Paracelsus-Kliniken rechnen nun damit, dass das Insolvenzverfahren Ende Juni aufgehoben wird. Bis dahin leiten der Geschäftsführer Michael Schlickum und die Eigenverwaltung die Klinikgruppe weiter. 

Mit dem Verkauf der Gruppe an den künftigen Eigentümer können alle Verpflichtungen aus dem Insolvenzplan erfüllt werden, gaben die Paracelsus-Kliniken bekannt. Die Gläubiger werden nach derzeitigem Stand eine erste Planquote von beinahe 42 Prozent erhalten. Zudem hätten sie Aussicht auf eine weitere „signifikante“ Ausschüttung, teilten die Restrukturierungsexperten Rechtsanwalt Andreas Ziegenhagen und Rechtsanwalt Daniel F. Fritz mit.

Die Klinikgruppe sieht sich nun durch unterschiedliche Maßnahmen besser aufgestellt. So würde unter anderem die Schließung des Standortes Karlsruhe und verlustbringender Fachabteilungen sowie der Ausbau von Leistungsschwerpunkten zu einer „deutlich verbesserten und stabilen wirtschaftlichen Situation der Klinikgruppe“ führen. Vor dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung im Dezember hätten die Paracelsus-Kliniken insgesamt nicht wirtschaftlich betrieben werden können, heißt es vonseiten der Klinikgruppe. Insbesondere die Kliniken in Karlsruhe, Osnabrück und Henstedt-Ulzburg hätten über Jahre „teils erhebliche Verluste“ erwirtschaftet.

Kritisch sei weiterhin die Entwicklung des Reha-Standorts Rotenfelsklinik in Bad Münster. Die Klinik schreibe seit Jahren Verluste und weise einen „beträchtlichen Investitionsrückstau“ auf. Hier werde die Eigenverwaltung „ergebnisoffen alle Optionen“ prüfen. Auch ein Verkauf oder die Schließung der Klinik sei denkbar.

Autor

 Hendrik Bensch

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