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Mannheim

BBT-Gruppe soll Theresienkrankenhaus und St. Hedwig-Klinik übernehmen

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Die Gesellschafteranteile an der Theresienkrankenhaus und St. Hedwig-Klinik GmbH in Mannheim sollen an die Barmherzige Brüder Trier gGmbH (BBT-Gruppe) übertragen werden. Das haben die Gremien des Ordens der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul beschlossen. Geplant ist, die BBT-Gruppe zum 1. Juli in die Geschäftsführung einzubinden. Die Gesellschafteranteile sollen dann Anfang kommenden Jahres  an die BBT-Gruppe übertragen werden. Über die genauen Vertragsinhalte haben die beiden Partner Stillschweigen vereinbart. Zunächst muss nun noch das Bundeskartellamt dem Vorhaben zustimmen.

Mit der Übergabe werde der Ordensauftrag weiter gesichert, begründet die Generaloberin der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul, Schwester Birgitta Stritt, die Entscheidung des Generalrates. „In der BBT-Gruppe haben wir ein erfahrenes und kompetentes, christliches Unternehmen gefunden, das diese Aufgabe in unserem Sinne zu gestalten weiß“, so Stritt. Der Sprecher der Geschäftsführung der BBT-Gruppe, Albert-Peter Rethmann, nannte die Entscheidung einen „zukunftsweisenden[n] Schritt für den Fortbestand eines christlich geprägten Versorgungsauftrages katholischer Krankenhäuser in Deutschland“.

Die Theresienkrankenhaus und St. Hedwig-Klinik GmbH ist Trägerin der Mannheimer Klinik mit den Standorten Theresienkrankenhaus und St. Hedwig-Klinik. Pro Jahr behandeln die Beschäftigten hier etwa 27.000 Patienten stationär und über 40.000 Patienten ambulant. Die BBT-Gruppe unterhält mehr als 80 Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens in vier Bundesländern. Der Umsatz der Gruppe betrug 2017 etwa 850 Millionen Euro. Träger ist der Orden der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf in Trier. Erst im März war bekannt geworden, dass die BBT-Gruppe die Mehrheit an der Hohenloher Krankenhaus gGmbH übernehmen wird.

Autor

 Hendrik Bensch

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