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Helios gibt Einrichtungen ab

Fresenius bündelt Reha-Geschäft bei Vamed

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Fresenius ordnet sein stationäres Reha-Geschäft neu. Anfang Juli überträgt der Konzern 38 Gesundheitseinrichtungen und 13 Service-Gesellschaften in Deutschland mit Schwerpunkt auf stationärer Rehabilitation und Pflege von der Kliniktochter Helios auf die Dienstleister-Sparte Vamed. Das teilte Fresenius gestern mit. Im Zuge der Transaktion übernimmt Vamed auch die rund 7.700 Mitarbeiter des Bereichs. Mit der neuen Organisation wolle der Konzern die Voraussetzungen für weiteres Wachstum von Helios und Vamed schaffen, begründete Fresenius den Schritt. Helios solle sich so noch stärker auf das Akut-Klinikgeschäft und die weitere Internationalisierung konzentrieren.

Das stationäre Reha-Geschäft, das Vamed übernimmt, wird in diesem Jahr voraussichtlich einen Umsatz von rund 460 Millionen Euro und einen operativen Gewinn (Ebit) von rund 37 Millionen Euro erzielen. Die Finanzierung der Transaktion soll konzernintern erfolgen.

Künftig verfügt Vamed über insgesamt 63 stationäre Gesundheitseinrichtungen in fünf europäischen Märkten. Bereits heute ist das Unternehmen als Reha-Anbieter in Österreich, der Schweiz und Tschechien sowie Großbritannien aktiv. Helios bleibt auch nach der Übertragung des stationären Reha-Geschäfts der größte private Krankenhausbetreiber Europas. Die Klinikkette beschäftigt rund 100.000 Mitarbeiter in 137 Krankenhäusern in Deutschland und Spanien.

Wegen der Übertragung der Reha-Einrichtungen hat Fresenius den Ausblick für Helios für das laufende Geschäftsjahr angepasst. Helios erwartet nun ein EBIT-Wachstum von 5 bis 8 Prozent – zuvor waren es 7 bis 10 Prozent. Der Ausblick für das organische Umsatzwachstum von 3 bis 6 Prozent bleibt bestehen.

Autor

 Hendrik Bensch

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