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Knie-OPs

Fachgesellschaften: Konservative Behandlung soll besser bezahlt werden

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Mehrere Fachgesellschaften haben als Reaktion auf die Ergebnisse der Bertelsmann-Studie zu Knie-Operationen eine Änderung bei der Vergütung in diesem Bereich angemahnt. "Seit Jahren wird die alternative konservative Behandlung unzureichend vergütet", so Klaus-Peter Günther, Geschäftsführender Direktor des Universitätscentrums für Orthopädie & Unfallchirurgie des  Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden. Wenn ärztliche Beratung und konservative Maßnahmen nicht angemessen honoriert würden, sei die frühere Entscheidung zum Kunstgelenkersatz keine Überraschung, so der Experte der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU).

Die Studie der Bertelsmann Stiftung hatte ergeben, dass in Deutschland wieder mehr künstliche Kniegelenke eingesetzt werden. Zwischen 2013 und 2016 ist die Zahl der Eingriffe von 143.000 auf 169.000 gestiegen. Günther weist nun darauf hin, dass die Steigerungsrate weniger stark ausfalle, wenn man sich den Gesamtverlauf seit 2009 anschaue. Der Anstieg der Endoprothesenzahlen liege dann bei etwa acht Prozent - und somit im internationalen Durchschnitt.

Als wichtigste Ursache sieht er den demografischen Wandel. „Hier würden eigentlich noch höhere Zahlen zu erwarten sein, denn Deutschland liegt im Altersdurchschnitt der Bevölkerung weltweit in einer Spitzengruppe“, so Günther. Zudem seien die Ergebnisse in der Knie-Endoprothetik in den vergangenen Jahren deutlich verbessert worden. Hiervon profitieren nicht nur ältere, sondern auch jüngere Patienten. Dies habe dazu geführt, dass auch in dieser Altersgruppe die Nachfrage gestiegen sei.

Autor

 Hendrik Bensch

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