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Universitätsmedizin in Hamburg

UKE erhält 56 Millionen Euro mehr

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Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) soll ab dem kommenden Jahr deutlich mehr Geld bekommen. Der Hamburger Senat will für Forschung und Lehre 36 Millionen Euro zusätzlich zahlen. Für Investitionen sollen weitere 20 Millionen Euro pro Jahr fließen. Das Geld will das UKE unter anderem für das Medizin- und Zahnmedizinstudium, die Digitalisierung sowie High-Tech-Geräte nutzen.

Das zusätzliche Geld kann das UKE gut gebrauchen. Denn im vergangenen Jahr verzeichnete das Uniklinikum einen Verlust von 7,2 Millionen Euro. Der Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des UKE, Burkhard Göke, führt das auf zwei wesentliche Gründe zurück. Zum einen seien die öffentlichen Investitionen bislang zu niedrig gewesen. Zum anderen berücksichtige das Vergütungssystem die besondere Rolle der forschenden Ärzte an Unikliniken zu wenig. Zudem sei auch die Stadt Hamburg mitverantwortlich für die Verluste. Der 2012 festgelegte Anstieg der Zahlungen für Forschung und Lehre um 0,88 Prozent sei „unzureichend“ gewesen, weil dabei gestiegene Personalkosten und die Inflation nicht berücksichtigt wurden, sagte Göke laut Hamburger Abendblatt.

Autor

 Hendrik Bensch

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