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Personalvorgaben

Studie bestätigt IT-Defizite

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Die Zahl der Pflegekräfte pro Patienten und Bett ist für viele Krankenhäuser eine unbekannte Größe. Das kritisierte bereits wiederholt der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-SV), der darin ein Hemmnis bei der Festlegung und Überprüfung der geplanten Personaluntergrenzen in der Pflege sieht. Bestätigt wird die Kritik nun von der Krankenhaus-Controller-Studie, über die BibliomedManager bereits berichtete und die ein Defizit in der langfristigen Personalplanung in deutschen Krankenhäusern und im Einsatz moderner IT-Systeme im Klinik-Controlling zeigt.

Christian Heitmann, Mitautor der Studie, wies am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz darauf hin, dass rund die Hälfte der Krankenhäuser keine regelmäßigen Analysen über Fehlzeiten vornimmt, gut ein Drittel verzichtet auf eine Aufgliederung der Personalkosten nach Organisationseinheiten. Heitmann sieht "dringenden Handlungsbedarf", etwa um zu vermeiden, dass Stationen von Personalengpässen überrascht werden und in der Folge Betten nicht belegen können. Solche Abmeldungen drohten sich zu verstärken, wenn die ersten rechtlich verbindlichen Personaluntergrenzen in der Pflege ab 2019 gelten.

Mängel sieht Heitmann vor allem in der Digitalisierung des Controllings, deren Ausbau stocke. "Offensichtlich sehen die Krankenhäuser aktuell weniger Bedarf, ihr internes Controlling zu modernisieren. Aus unserer Sicht dürfte sich dieser Zwischentrend umkehren, wenn der Gesetzgeber seine gesundheitspolitischen Vorgaben konkretisiert und damit der Handlungsdruck auf die Kliniken weiter steigt."

Autor

Dr. Stephan Balling

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