250
Passwort vergessen

Risikostrukturausgleich

Gutachter bringen regionale Zusatzbeiträge ins Spiel

  • News des Tages

Der Risikostrukturausgleich (RSA) sollte mit Blick auf seine regionalen Verteilungswirkungen angepasst werden. Das empfiehlt der Wissenschaftliche Beirat zur Weiterentwicklung des RSA beim Bundesversicherungsamt in einem Gutachten. Darin kritisieren die Wissenschaftler, dass der Ausgleichsmechanismus „mit Blick auf die Chancengleichheit im Wettbewerb und mit Blick auf die Vermeidung von Anreizen für regionale Risikoselektion unbefriedigend ist“. Auf Ebene aller Kreise und kreisfreien Städte bestünden derzeit regionale Unterdeckungen von bis zu 260 Euro sowie Überdeckungen von bis zu 342 Euro. Durchschnittlich verfehlten die regionalen Zuweisungen die  Leistungsausgaben um rund 77  Euro. „Diese verbliebenen regionalen Über‐ und Unterdeckungen  können ein Ansatzpunkt für regionsbezogene Selektionsstrategien der Krankenkassen sein“, heißt es in dem Gutachten.

Nach Ansicht der Wissenschaftler gibt es nun zwei Möglichkeiten, um den Ausgleichsmechanismus zu verbessern. Zum einen könnten die Über‐ und  Unterdeckungen ausgeglichen werden; zum anderen könnten regional unterschiedliche Zusatzbeitragssätze eingeführt werden – oder eine Kombination beider Ansätze.

Autor

 Hendrik Bensch

Zur Übersicht

Klinik-Newsletter abonnieren

Die wichtigsten News aus Krankenhäusern und der Gesundheitswirtschaft direkt in Ihr Postfach - täglich und kostenfrei!
Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

Kontakt zum Kundenservice

Rufen Sie an: 0 56 61 / 73 44-0
Mo - Fr 08:00 bis 17:00 Uhr

Senden Sie uns eine E-Mail:
info@bibliomedmanager.de

Häufige Fragen und Antworten finden Sie im Hilfe-Bereich