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Gemeinsame Erklärung der KVen und BKV

Forderung nach verantwortungsvollem Umgang mit Behandlungsdaten

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In einer gemeinsamen Erklärung sprechen sich die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) gegen einen direkten externen Zugriff auf Praxisverwaltungssysteme aus. Der strukturierte und sichere Austausch von medizinischen Behandlungsdaten unter Vertragsärzten und Vertragspsychotherapeuten und deren Weitergabe an Patienten sei ein elementares Ziel im digitalen Zeitalter. Einem direkten Eingriff in deren Praxisverwaltungssysteme von außen und dem Auslesen von Behandlungsdaten erteile man hingegen eine klare Absage, heißt es in der Erklärung.

Es seien keine Systeme zu akzeptieren, die in Praxissysteme eingreifen, wie sie von einer Kassenart derzeit propagiert werden. Auch der Zugriff von einem beauftragten Dritten sei nicht hinnehmbar. Die KVen und die KBV bekennen sich in der Erklärung, die BibliomedManager vorliegt, zu einer Übermittlung von standardisierten Behandlungsdaten an eine lebenslange und kontinuierlich verfügbare Patientenakte. Hierbei müsse die Datenhoheit für die elektronische Patientenakte bei den Patienten liegen. Die in der elektronischen Arztakte dafür erforderlichen Datenstandards und damit verbundene Schnittstellen der Praxisverwaltungssysteme müssten die Ärzte und Psychotherapeuten der KBV definieren. 

Autor

 Philipp Schwehm

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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