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HIV-Prävention

Viel Zustimmung für Spahn

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erhält viel Zustimmung für seine Pläne, die Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP) gesetzlich zu verankern und in den Leistungskatalog der GKV aufzunehmen. Menschen mit einem erhöhten Infektionsrisiko sollen demnach Anspruch auf ärztliche Beratung, Untersuchung und Arzneimittel zur PrEP erhalten. „Gesundheitsminister Spahn setzt das richtige Signal: Die PrEP ist eine große Chance für die HIV-Prävention in Deutschland. Sie gehört bei Ärzten und Apothekern konsequenterweise in Spezialistenhände“, erklärte Erik Tenberken, Vorstand der Deutschen Arbeitsgemeinschaft HIV- und Hepatitiskompetenter Apotheken (DAH²KA). Axel Baumgarten, Vorstand der Deutschen Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter (dagnä): „Wichtig für die PrEP sind Qualität und Beratung. Eine Lösung über Bundesmantelvertrag und EBM ist deshalb sinnvoll – nicht nur bei HIV, auch bei anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI).“

Auch Spahns Koalitionspartner SPD signalisierte Zustimmung, ebenso die Oppositionsparteien. Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Karl Lauterbach, twitterte: „Um fair zu sein: @jensspahn Initiative zum Einsatz und Bezahlung von Medikamenten zur Vorbeugung von HIV Infektionen durch Ärzte und Krankenkassen ist richtig, und wir werden das voll mittragen. Damit kann Zahl von Neuinfizierten in Risikogruppen deutlich gesenkt werden.“

Andrew Ullmann, Obmann der FDP-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Gesundheit, teilte mit: „Mich freut die derzeitige Entwicklung um die PrEP nicht nur als Mitglied der FDP-Fraktion, sondern auch als Infektiologe mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Behandlung von HIV-infizierten Menschen.“ Wichtig bei der PrEP sei, dass eine gut strukturierte fachärztliche Betreuung der Patienten stattfinde.

Autor

Dr. Stephan Balling

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