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Umwandlung

Ortenaukreis: Kliniken werden zu Gesundheitszentren

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Von 2030 an soll es im Ortenaukreis in Baden-Württemberg nur noch vier statt neun Klinik-Standorte geben. Das hat der Ortenauer Kreistag am Dienstag beschlossen. Die Standorte Offenburg, Lahr, Wolfach und Achern sollen erhalten bleiben. Dabei sollen die Standorte Offenburg und Lahr als Häuser der Maximalversorgung weiterentwickelt werden. In Offenburg und Achern sollen jeweils Klinikneubauten entstehen. Die weiteren Standorte in Oberkirch, Kehl und Ettenheim sollen in  Gesundheitszentren mit Portalfunktion sowie Notarzt/Notfallstandorte umgewandelt werden.

Die Rahmenbedingungen durch den Bund und das Land, der medizinische Fortschritt und der wachsende Fachkräftemangel erforderten eine neue Klinikstruktur ab dem Jahr 2030, erklärte der Landrat Frank Scherer in einer Pressemitteilung. „Hätten wir jetzt nicht gehandelt, hätten in den nächsten Jahren unkontrollierte Schließungen oder Privatisierungen gedroht“, so Scherer.

Das Ortenau Klinikum ist der viertgrößte kommunale Klinikverbund in Baden-Württemberg und beschäftigt rund 5.300 Mitarbeiter. Jährlich lassen sich rund 79.000 Patienten stationär im Ortenau Klinikum behandeln.

Autor

 Hendrik Bensch

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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