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Pilotprojekt

Digitale Krankschreibung am UKSH gestartet

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Einige Beschäftigte des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) müssen ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung künftig nicht mehr persönlich bei ihrem Arbeitgeber vorlegen oder per Post schicken. Mitarbeiter, die über die Techniker Krankenkasse (TK) versichert sind, können ihre Daten nun digital übermitteln. Das Vorhaben ist Teil eines Pilotprojekts, an dem neben den UKSH-Beschäftigten auch Mitarbeiter der TK teilnehmen.

Durch die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung würden die Beschäftigten zeitlich entlastet und Millionen ausgedruckter Blätter vermieden, so das UKSH. Zudem gebe es somit künftig keine Unklarheiten wegen unleserlicher Bescheinigungen mehr. „Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung passt hervorragend in die digitale Agenda des UKSH“, so der Vorstandsvorsitzende des Universitätklinikums und Vordenker des Jahres 2018, Jens Scholz. Ziel sei das „tastaturlose Krankenhaus“, in dem die Beschäftigten von überflüssiger Bürokratie befreit würden.

Patienten, die in der Arztpraxis der elektronischen Übermittlung der Krankmeldung zustimmen, müssen sich nun nur noch mündlich bei ihrem Arbeitgeber krankmelden. Die Personalabteilung des UKSH fordert dann die Daten der Krankmeldung bei der TK ab. Dabei erfährt das UKSH als Arbeitgeber nichts über die Diagnose der Mitarbeiter.

Autor

 Hendrik Bensch

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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