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Förderprogramm

Hygiene: Großteil der Kliniken nutzt Gelder aus Sonderprogramm

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Die Krankenhäuser in Deutschland haben bislang rund 329 Millionen Euro aus dem Hygienesonderprogramm der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgerufen. Zwischen dem Jahr 2013 und 2017 haben die Kliniken rund 231 Millionen Euro genutzt, um neue Hygienekräfte einzustellen, intern Stellen zu besetzen und Teilzeitstellen aufzustocken, heißt es in einem Bericht des GKV-Spitzenverbandes. Damit entfielen etwa zwei Drittel der bisherigen Gelder auf Vereinbarungen zur Beschäftigung von Hygienefachkräften, Krankenhaushygienikern und hygienebeauftragten Ärzten. In die Fort- und Weiterbildung von Pflegekräften und Ärzten sind rund 42 Millionen Euro geflossen. Weitere rund 20 Millionen Euro haben die Kliniken dafür genutzt, um sich durch externe Krankenhaushygieniker und Fachärzte mit einer Spezialisierung im Bereich Infektiologie beraten zu lassen.

Im bisherigen Förderzeitraum haben nun fast 90 Prozent der förderfähigen Krankenhäuser Gelder abgefragt. Gemessen am prognostizierten Programmverlauf zeige sich, dass die Kliniken das Programm im vergangenen Jahr etwas stärker in Anspruch genommen hätten, heißt es in dem GKV-Bericht.

Hintergrund für das Förderprogramm ist die Novellierung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) im Jahr 2011. Bis spätestens Ende 2019 müssen die Krankenhäuser nun die Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) umsetzen. Für diese Aufgaben erhalten die Krankenhäuser durch das Hygienesonderprogramm zusätzliche Finanzmittel. Im Koalitionsvertrag für diese Legislaturperiode haben Union und SPD angekündigt, die Förderung zu verlängern.

Autor

 Hendrik Bensch

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