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+++ Blog: Revolutionary Hospital +++

Mit Virtueller Realität gegen Rückenschmerzen

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Die Corantis Kliniken, ein Verbund von acht Kliniken in der Region Oldenburger Land, testen den Einsatz Virtueller Realität (VR) für die Behandlung chronischer Rückenschmerzen. Patienten tauchen – ähnlich wie in Computerspielen – in eine virtuelle Welt ein. „In Verbindung mit Geräten zur Bewegungserfassung wird das unmittelbare Erleben des virtuellen Raums auch gestaltbar“, heißt es auf der Website des Klinikverbunds.

ViReP (Virtual Reality in Pain Management), so der Name des von der EU geförderten Projekts, ist Teil des Programms „Medizinische Innovation Niederlande-Deutschland (MIND)“, an dem fünf weitere Projektpartner beteiligt sind. Ziel ist es, zu erforschen, wie VR-Technik in der Behandlung von Schmerzpatienten eingesetzt werden kann. Regelmäßige Bewegungsübungen in der virtuellen Realität sollen eine bessere Bewegungscompliance – bei gleichzeitig niedrigerer Medikamentendosierung – ermöglichen. Die virtuelle Realität bindet die Aufmerksamkeit der Patienten und lenkt sie auf diese Weise von den Schmerzen ab. Patienten erledigen dabei spielerisch alltägliche Aufgaben wie das Pflücken von Äpfeln, das Einräumen von Büchern in ein Regal oder das Anrichten von Suppentellern.

90 Prozent der Patienten fühlten den Schmerz nicht mehr, sagt Nils Orschulik, Projektleiter Fachbereich eHealth, Telemedizin und Telepflege des Projektpartners GewiNet Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft. Für das Projekt, das baldmöglich Marktreife erreichen soll, sei eine klinische Studie vorgesehen, um therapeutische Wirkmechanismen weiter zu ergründen.

Autor

 Mark Sleziona

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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