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Faxgeräte: Gefahrenquelle im digitalen Gesundheitswesen

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Alte Faxgeräte und All-in-One-Drucker mit integrierter Faxfunktion sind ein potenzielles Risiko für Cyberattacken. Das Prüfinstitut des Verbands der Elektrotechnik (VDE), das elektronische Geräte und Sicherheitssysteme auf Schwachstellen untersucht, warnte am Mittwoch in einer Pressemitteilung, dass Telefonleitungen im Gegensatz zu Datenleitungen „nicht durch spezielle Schutzmechanismen geschützt“ seien. 

Diese Geräte und vor allem die Faxfunktion werden besonders noch im Gesundheitssektor und Behörden eingesetzt. Das Problem: Versendet ein Hacker Faxe mit schädlichem Code, provoziert dieser Code ein Speicherüberlauf. Daraufhin wird die angehängte Schadsoftware ausgeführt und ermöglicht Kriminellen ungehinderten Zugriff in das gesamte Netzwerk. „Das Tückische an den Angriffen ist, dass am Gerät das Empfangen des schädlichen Faxes nicht unbedingt erkennbar ist. Auch Warntöne werden nicht abgegeben“, erklärt Alexander Matheus, Senior Expert im Bereich Smarte Technologien im VDE-Institut.

Das VDE-Institut empfiehlt als Schutzmaßnahme, die Telefonverbindung nicht genutzter Faxgeräte und All-in-One-Drucker zu unterbrechen und sie auf diese Weise vom Netz zu nehmen. Alternativ sollten Nutzer schnellstmöglich Sicherheitsupdates der Hersteller einspielen.

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