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Brandenburg

Gesundheitsministerin Golze tritt zurück

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Im Zuge des Medikamentenskandals in Brandenburg hat Gesundheitsministerin Diana Golze (Die Linke) heute ihr Amt niedergelegt. Sie zog damit die Konsequenzen aus den Ergebnissen, die eine Expertenkommission zu dem Vorgehen in dem Pharma-Fall zusammengestellt hat. Es habe sich nicht nur um Fehler einzelner Mitarbeiter ihres Ministeriums und des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit gehandelt, teilte Golze in einer Nachricht bei Facebook mit. „Es gab darüber hinaus strukturelle und organisatorische Mängel, für die letzten Endes die Ministerin die politische Verantwortung zu tragen hat.“

In dem Fall wird einem Brandenburger Unternehmen vorgeworfen, in Griechenland angeblich gestohlene und womöglich unsachgemäß gelagerte Krebsmedikamente an Apotheken in mehreren Bundesländern geliefert zu haben. Der Bericht der Task Force hat nun nach Golzes Aussagen ergeben, dass gesundheitliche Folgen für Patienten weder bestätigt noch ausgeschlossen werden könnten. Es hätten jedoch spätestens im März vergangenen Jahres ausreichend Erkenntnisse vorgelegen, um die Medikamente in Quarantäne zu nehmen und auf ihre Wirksamkeit zu untersuchen. Dies sei jedoch nicht geschehen. Zum jetzigen Zeitpunkt sei nicht zu klären, warum das passiert sei. Dies liege zum einen an einer unvollständigen Aktenführung. Zudem hätten entscheidende Mitarbeiter bislang nicht befragt werden können.

Autor

 Hendrik Bensch

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