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Patientensicherheit

BBT-Gruppe will Hochzuverlässigkeitsorganisation werden

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Die BBT-Gruppe aus Koblenz will als erstes Gesundheitsunternehmen hierzulande bis 2020 eine High Reliability Healthcare Organization (HRO) werden. Instrumente wie CIRS, Audits, M&M-Konferenzen, Peer Reviews, Checklisten und Teamtrainings seien im Gesundheitswesen bereits etabliert, sagt Risikomanagerin Katja Himpler in der neuen Ausgabe von f&w. „Eine größere Herausforderung ist die Haltung.“ Sinnvolle Instrumente wie der Leitfaden der Bundesärztekammer zu M&M-Konferenzen oder Checklisten zum Team-Time-Out sollten nicht nur genutzt werden, um zum Beispiel eine Zertifizierungsanforderung zu erfüllen oder eine Vorgabe des Qualitätsmanagements. „Der Sinn ist es, dass diese Instrumente eine wertvolle Quelle für Prozessoptimierungen und die Möglichkeit, aus Fehlern zu lernen, sind, um die Patientensicherheit zu erhöhen“, so Himpler. „Das Ziel ist es, für alle Geschäftsfelder eine Hochzuverlässigkeitsorganisation zu sein“, so Personalchef Werner Hemmes. 

Unter HRO versteht man Unternehmen, die "ständig unter äußerst schwierigen Bedingungen arbeiten" und bei denen "weniger Unfälle und Störungen auftreten, als statistisch zu erwarten wäre". Fehler setzen diese Unternehmen nicht außer Gefecht. Als Vorbild gilt die Luftfahrtbranche. Als die fünf Prinzipien der Achtsamkeit von HRO gelten

  1. Konzentration auf Fehler,
  2. Abneigung gegen Vereinfachungen,
  3. Sensibilität für betriebliche Abläufe,
  4. Streben nach Flexibilität und
  5. Respekt vor fachlichem Wissen und Können.

 

 

Autor

 Florian Albert

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