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Wegen geringer Auslastung

Insolvenzverfahren für Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrum eröffnet

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Die Geschäftsführung des Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrums hat in der vergangenen Woche einen Antrag auf Insolvenzverfahren zur Sanierung in Eigenverwaltung gestellt. Ein wirtschaftlicher Betrieb der Anlage sei wegen der "Kostensituation" und einer geringen Auslastung der Anlage nicht möglich, teilte das Universitätsklinikum Heidelberg mit. Das Uniklinikum ist Mehrheitsgesellschafter der Anlage. Der Rhön-Klinikum AG gehören 24,9 Prozent der Anteile.

Die Zahlung der Mitarbeiter-Gehälter sei vorerst sichergestellt, teilte das Uniklinikum mit. Die Gesellschafter entwickeln nun ein Sanierungskonzept. Hierzu würden neue Betriebskonzepte unter anderer Trägerschaft untersucht und Gespräche mit Investoren geführt.

Siemens hatte die Anlage zur Strahlentherapie von Krebspatienten 2009 in der Verantwortung der Rhön-Klinikum AG gebaut. Vorbild war das Heidel­berger Ionen­strahl-Therapie­zentrum. Nachdem die Schließung der Anlage drohte, wurde das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) gebeten, sein Wissen einzubringen und die Versorgung der Region rund um Gießen-Marburg zu sichern. Seit 2015 stellen das Universitätsklinikum Heidelberg und das Universitätsklinikum Gießen Marburg den klinischen Betrieb sicher. Seit Herbst 2015 wurden 641 Patienten am Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrum behandelt.

Autor

 Hendrik Bensch

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