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Vergütung

Bundesregierung hält DRG-System in der Geburtshilfe für zweckmäßig

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Das Abrechnungssystem in der Geburtshilfe über Fallpauschalen (DRG) im Krankenhaus ist nach Ansicht der Bundesregierung zweckmäßig und bietet keine Fehlanreize. Die Regierung teile nicht die Kritik an der Versorgungslage, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken. Zudem sei das Vergütungssystem nicht allein Ursache für Probleme.

Die Bundesregierung ging in ihrer Antwort auf die Bewertungsrelationen des Fallpauschalenkatalogs, die auf empirisch ermittelten durchschnittlichen Kosten basieren, ein. Höhere Bewertungsrelationen spiegelten höhere Kosten wider und bedeuteten nicht, dass ein höherer Gewinn erzielt werde. Das gelte auch bei der Versorgung von Frühgeborenen mit erheblichem personellen und technischen Aufwand sowie häufig längeren Verweildauern.

Eine höhere Vergütung erzeuge somit nicht automatisch einen Anreiz, eine Leistung zu erbringen. Letztlich seien auch die Ärzte für alle Therapieentscheidungen verantwortlich und dabei nur dem Patientenwohl verpflichtet.

In der Antwort ging die Bundesregierung auch auf den Sicherstellungszuschlag für Abteilungen der Geburtshilfe und Gynäkologie ein, den Krankenhäuser seit einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) im April erhalten können. Laut einer Folgenabschätzung des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) könnten potenziell bis zu 40 Standorte den Zuschlag bekommen. Davon sind etwa 30 Standorte gleichzeitig Sicherstellungskandidaten der Grundversorgung. Das heißt: Hier können Defizite der Inneren Medizin, der Chirurgie, der Geburtshilfe und – sofern vorhanden – auch der Kinder- und Jugendmedizin ausgeglichen werden.

Autor

 Hendrik Bensch

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