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Wegen BSG-Urteils zur Schlaganfallversorgung

ANregiomed muss Rückstellungen in Millionenhöhe bilden

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Wegen des Urteils des Bundessozialgerichts (BSG) zur Schlaganfallversorgung muss der kommunale Klinikverbund ANregiomed hohe Rückstellungen einplanen. Für die vergangenen vier Jahre sowie dieses Jahr muss der Klinikverbund insgesamt 8,2 Millionen Euro zurücklegen, teilte ANregiomed mit. Da zudem geplante Erlössteigerungen nicht erreicht werden können und die Personalkosten gestiegen sind, hat sich das Defizit im Wirtschaftsplan des Klinikverbunds auf 23 Millionen Euro erhöht.

Das BSG hatte im Sommer dieses Jahres ein Urteil zu Transportzeiten bei neurologischen Komplexbehandlungen gefällt. Nach Ansicht des Gerichts zählt zur Transportzeit nicht nur die reine Fahrzeit. Stattdessen beginne der Zeitraum bereits, wenn das Transportmittel angefordert werde. Im Interview mit dem Fachmagazin f&w bestätigte auch der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, dass Kliniken nach jüngsten Urteilen des BSG wegen wachsender Forderungen der Medizinischen Dienste der Krankenversicherung immer höhere Rückstellungen bilden müssen. "Dadurch geraten viele Krankenhäuser nicht nur in die Verlustzone, sondern in echte Liquiditätsprobleme", so Gaß.

Autor

 Hendrik Bensch

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