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Personaluntergrenzen

Gutachter halten Pflegepersonal-Quotienten für fragwürdig

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Gutachter sehen den sogenannten Pflegepersonal-Quotienten kritisch, der künftig für die Festlegung von Personaluntergrenzen in Krankenhäusern genutzt werden soll. Der Wert beschreibt das Verhältnis der Anzahl der Vollzeitkräfte im Pflegedienst zum Pflegeaufwand eines Krankenhauses. Die Gutachter des Beratungsunternehmens Roeder & Partner sehen das Instrument als "verzichtbar“ an. Im geplanten Pflegepersonal-Stärkungsgesetz gebe es bereits andere Maßnahmen, die die Personalausstattung verbessern würden. So sollen etwa künftig die Krankenkassen zusätzliches Pflegepersonal vollständig refinanzieren. Daher sei es fraglich, ob der Pflegepersonal-Quotient zusätzlich zur Patientensicherheit beitragen könne.

Im Gesetzentwurf für das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz ist vorgesehen, dass das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) jährlich für jedes Krankenhaus den Personalquotienten ermitteln soll. Erstmals soll das im Mai 2020 geschehen. Wenn die Pflegepersonalquotienten veröffentlicht werden, könne es jedoch zu einer "Marktbereinigung" kommen, geben die Gutachter zu bedenken. Ob der Gesetzgeber vorrangig dieses Ziel verfolge, sei offen. Es solle jedoch in der politischen Diskussion um den Pflegepersonal-Quotienten "nicht unberücksichtigt bleiben".

Autor

 Hendrik Bensch

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