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Rhön: Vereinbarung zur Trennungsrechnung bestätigt

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Die Plausibilisierung der Vereinbarung zur Trennungsrechnung zwischen der Rhön-Klinikum AG, dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM), dem Land Hessen und den beiden Universitäten Gießen und Marburg ist erfolgt. Eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den Vertrag auf Plausibilität geprüft und bescheinigt, dass die Vereinbarung einem Fremdvergleich standhält. Die Regelung läuft zunächst bis Ende 2021, teilte Rhön heute mit.

Bereits im Mai 2017 hatten sich die beteiligten Parteien über die Eckpunkte der Vereinbarung geeinigt. Ende Dezember 2017 wurde diese als Zukunftspapier für die Weiterentwicklung der mittelhessischen Universitätsmedizin für die Universitätskliniken in Gießen und Marburg unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, dass die Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH ab 2017 einen zusätzlichen Beitrag für die Finanzierung der von ihr erbrachten Leistungen für Forschung und Lehre erhält. Dazu wird der Sockelbetrag, den das Land an die beiden Universitäten bezahlt, angehoben. Die Vereinbarung regelt zudem die Vergütung der künftigen Steigerungen bei den Sach‐ und Personalkosten in Forschung und Lehre. Die Einigung beeinflusst das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) des Konzerns einmalig mit 20 Millionen Euro. Des Weiteren erhält das UKGM vom Land Hessen einmalig zusätzliche Investitionsmittel in Höhe von 13 Millionen Euro.

„Das ist nach den vielen Jahren des Disputs um dieses Thema ein sehr großer Erfolg“, sagte der Rhön-Vorstandsvorsitzende Stephan Holzinger. „Mit dieser Vereinbarung ist der Weg frei für ein massives Investitionsprogramm.“ In den nächsten fünf Jahren sollen mindestens 100 Millionen Euro investiert werden. Am Standort Marburg soll die Klinik für Psychiatrie modernisiert sowie der zentrale Operationssaal die Intensivstationen saniert werden. Zudem ist ein Neubau der Klinik für Kinder‐ und Jugendpsychiatrie geplant. Am Standort Gießen wird das Kinderherzzentrum ausgebaut und an das Klinikum ein Erweiterungsbau hinzugefügt.

Die Rhön-Klinikum AG hatte 2006 insgesamt 95 Prozent der Geschäftsanteile der in der UKGM GmbH fusionierten Universitätskliniken Gießen und Marburg übernommen. Seitdem erfüllt die UKGM GmbH Aufgaben für den Bereich Forschung und Lehre. Dafür erhält sie von den beiden Universitäten Zahlungen, deren Höhe und Rahmenbedingungen nunmehr vertraglich eindeutig festgelegt sind.

Für das laufende Geschäftsjahr 2018 bestätigt die Rhön-Klinikum AG die bisherige Prognose. Erwartet wird ein Umsatz in Höhe von 1,24 Milliarden Euro, der um jeweils fünf Prozent nach oben oder unten abweichen könnte. Für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) rechnet das Unternehmen für 2018 mit einem gegenüber 2017 deutlich höheren Wert zwischen 117,5 Millionen Euro und 127,5 Millionen Euro.

Autor

 Hendrik Bensch

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