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„Potenzial nicht ausgeschöpft“

Wissenschaftsrat empfiehlt stärkere Förderung klinischer Studien

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Aus Sicht des Wissenschaftsrates wird das Potenzial nichtkommerzieller klinischer Studien in Deutschland nicht ausgeschöpft. Das Gremium empfiehlt daher Förderangebote aufzulegen, die Studien von acht bis zehn Jahren Dauer und Kosten im Umfang von fünf bis zehn Millionen Euro pro Studie ermöglichen sollen. Die klinischen Studien sollten darauf ausgerichtet sein, Empfehlungen, Leitlinien und Standards für die Praxis zu entwickeln, die die Wirksamkeit und Qualität von Therapien, Produkten und Verfahren aus Patientenperspektive verbessern. Zudem sollten mittel- bis langfristig die Krankenkassen stärker und einfacher als bislang in die Finanzierung klinischer Studien einsteigen, schlägt der Wissenschaftsrat vor, der die Bundesregierung und Bundesländer berät. Hierzu solle es gesetzliche Änderungen geben.

Erfreulich sei zwar, dass die Industrie Deutschland nach wie vor als Standort vor allem für Arzneimittelstudien sehr schätze, sagte die Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Martina Brockmeier. „Wo wir aber noch stärker werden müssen, das ist im Bereich klinischer Studien, die zunächst keine kommerzielle Verwertung versprechen.“ Das gelte beispielsweise für Studien zur Frage, welche von mehreren verschiedenen Therapieoptionen die beste für den Patienten sei.

Autor

 Hendrik Bensch

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