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Kooperation

Kliniken in Osnabrück wollen gemeinsame Wege gehen

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Das städtische Klinikum und die Paracelsus-Klinik in Osnabrück wollen ihre Leistungen gemeinsam neu ordnen und aufeinander abstimmen. Das hat das Klinikum Osnabrück mitgeteilt. Der Aufsichtsrat des Klinikums habe grünes Licht dafür gegeben, die „Idee einer umfassenden Kooperation“ mit der Paracelsus Klinik weiterzuverfolgen. Teil der Überlegungen ist es, den Osnabrücker Paracelsus-Standort aus dem Klinikkonzern herauszulösen und in eine neue Gesellschaft einzubringen. Die Hälfte der Anteile dieses neuen kommunal-privaten Unternehmens will das städtische Klinikum übernehmen, falls es zu einer Einigung kommt.

Durch die Kooperation soll zum einen die Paracelsus-Klinik zum führenden überregionalen Zentrum für Bewegungsmedizin in Nordwest-Deutschland weiterentwickelt werden. Sie soll zur Spezialklinik für Gelenk- und Wirbelsäulenchirurgie sowie Sportmedizin werden. Zum anderen sollen die neurologische und neurochirurgische Akutmedizin im Klinikum Osnabrück gebündelt werden. Durch die Verlagerung der Neurochirurgie soll bei dem Maximalversorger ein interdisziplinäres Zentrum zur Behandlung akuter Erkrankungen des Nervensystems entstehen. Darüber hinaus soll die Onkologie und Urologie im städtischen Klinikum ausgebaut werden. Die Zusammenarbeit soll im kommenden Jahr starten. Zuvor müssen noch das Kartellamt und die Gesellschafter zustimmen.

Am Klinikum Osnabrück arbeiten derzeit 2.200 Beschäftigte und betreuen 33.000 stationäre und über 70.000 ambulante Patienten. Schwerpunkte der Osnabrücker Paracelsus-Klinik sind unter anderem die Neurochirurgie, Hämato-Onkologie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin. Im Zuge des Insolvenzverfahrens des Paracelsus-Konzerns in diesem Jahr waren am Osnabrücker Standort einige Stellen weggefallen.

Autor

 Hendrik Bensch

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