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Nach Insolvenzantrag

Rhön übernimmt Marburger Ionenstrahlzentrum

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Das in wirtschaftliche Schieflage geratene Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrum steht vor einem Neustart. Die Rhön-Klinikum AG wird Anfang kommenden Jahres 75,1 Prozent der Anteile an der MIT GmbH vom Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) übernehmen, teilte der Klinikkonzern am Freitag mit. Auch die Geschäftsführung geht an Rhön. Zur Höhe des Kaufpreises wollten sich die beiden Vertragspartner nicht äußern.

Rhön werde den Betrieb der MIT GmbH in den kommenden Jahren sicherstellen, teilte der Konzern mit. Damit soll der Geschäftsführung der Gesellschaft die Möglichkeit gegeben werden, den Insolvenzantrag noch vor dem 30. November zurückzunehmen, den die MIT im September gestellt hatte. Die Verträge zum Betrieb des MIT sollen nun auf das Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) umgeschrieben werden. Bislang läuft die medizinische Versorgung über das Universitätsklinikum Heidelberg, das Vertragspartner der Krankenkassen ist.

Die Marburger Ionenstrahl-Therapie Betriebs-Gesellschaft mbH wurde 2014 gegründet. 75,1 Prozent der Anteile gehören dem Universitätsklinikum Heidelberg, Rhön hält die restlichen Anteile. In dem Therapiezentrum behandeln Mediziner mithilfe von Protonen und Schwerionen Patienten mit Tumorerkrankungen. Durch die punktgenaue Bestrahlung werden Organe wie Herz, Lunge, Leber und  Nieren geschont. Seit dem Start des Zentrums wurden fast 700 Patienten behandelt.

Autor

 Hendrik Bensch

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