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Kritik am Pflegepersonal-Stärkungsgesetz

"Rehakliniken müssen Möglichkeiten zur Refinanzierung von Personal erhalten"

  • Reha-News

Die Kritik am Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) aus der Reha-Branche reißt nicht ab. Rehakliniken müssten Möglichkeiten zur Refinanzierung von Personal erhalten, um Fachkräfte angemessen zu bezahlen, fordern die Betreiber des Such- und Vergleichsportals Qualitätskliniken.de. Das Gesetz gefährde das Qualitätsniveau in Rehakliniken, kritisieren sie in einer Pressemitteilung.

So wie bereits andere Vertreter aus der Reha-Branche, bemängeln auch die Betreiber des Vergleichsportals, dass das Gesetz Rehakliniken gegenüber Krankenhäusern und Pflegeheimen benachteilige. So werden die Krankenkassen den Krankenhäusern künftig alle zusätzlichen oder aufgestockten Pflegestellen vollständig refinanzieren. Für zusätzliche Pflegestellen in Rehakliniken gilt das nicht. Es sei "unverständlich" und "regelrecht fahrlässig", warum der Bereich Rehabilitation nicht im Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) berücksichtigt werde, heißt es in der Pressemitteilung

In Rehakliniken bestehe bereits jetzt ein ausgeprägter Fachkräftemangel, schreiben die Betreiber von Qualitätskliniken.de. Grund hierfür sei unter anderem, dass Pflegekräfte oft in Krankenhäuser wechselten, weil diese besser zahlten. Die Rehakliniken könnten hingegen offene Stellen nicht zeitgerecht besetzen. "Aufgrund des PpSG droht sich diese Entwicklung noch einmal deutlich zu verstärken." Wenn man die Patientensicherheit und die Arbeitssituation der Pflegekräfte berücksichtigen wolle und die Behandlung qualitativ hochwertig bleiben solle, müsse die Politik die medizinische Rehabilitation stärker in den Fokus rücken, fordern die Betreiber von Qualitätskliniken.de.

Autor

 Hendrik Bensch

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