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30 Millionen Euro

Städtische Kliniken Köln benötigen weiteres Darlehen

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Die Städtischen Kliniken Köln und ihre Tochterfirma Rehanova benötigen noch in diesem Jahr ein weiteres Darlehen in Höhe von 30 Millionen Euro, um eine Insolvenz der Häuser abzuwenden, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger. Bereits seit 2012 schreiben die Kliniken rote Zahlen in Millionenhöhe. Im Juni dieses Jahres hatte der Kölner Stadtrat den finanziell angeschlagenen städtischen Kliniken bereits eine Finanzspritze von 30 Millionen Euro bewilligt. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Entwicklung der Häuser hat sich nun ein erneuter Liquiditätsbedarf ergeben. Der Stadtrat soll auf der heutigen Sitzung die kurzfristige finanzielle Unterstützung bewilligen. Bei einer Zustimmung haben die städtischen Kliniken laut Kölner Stadt-Anzeiger in den vergangenen drei Jahren insgesamt 110 Millionen Euro an Krediten erhalten. 

Das Beratungsunternehmen Ernst & Young hatte im Sommer dieses Jahres einen Finanzbedarf von 80 Millionen Euro für den Zeitraum von 2018 bis 2021 errechnet. Aus einer nicht öffentlichen Vorlage für den Stadtrat geht laut der Tageszeitung hervor, dass die Klinikleitung in diesem Jahr mit einem Verlust in Höhe von 40 Millionen Euro rechnet - rund 17 Millionen Euro mehr, als die Gutachter von Ernst & Young prognostiziert hatten. Erschwert wird die finanzielle Schieflage der Kliniken weiterhin, da die Neurologische Rehabilitationsklinik Rehanova seit Jahren Verluste schreibt. 

Autor

 Philipp Schwehm

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