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Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden

Nutzenbewertung soll vereinfacht werden

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Die Bewertung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (NUB), bei denen Medizinprodukte mit hoher Risikoklasse zum Einsatz kommen, soll künftig anders ablaufen. Darauf hat die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken hingewiesen. Bei den Methoden geht es um solche, für die erstmalig ein Krankenhaus ein sogenanntes NUB-Entgelt erhalten möchte. Das Bewertungsverfahren habe sich in der Praxis "nicht ausreichend etabliert", begründet die Regierung ihr Vorhaben. Deswegen soll es im Rahmen des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) einfacher gestaltet werden.

Der Gesetzesentwurf sieht Änderungen bei der Bewertung der Methoden (nach § 137h SGB V) und für die Erprobung der Methoden (nach § 137e SGB V) vor. Durch die Änderungen will die Bundesregierung die Erprobungen fördern und dafür sorgen, dass die Bewertungsverfahren leichter umgesetzt werden können. Unter anderem sollen Hersteller von Medizinprodukten die Möglichkeit erhalten, die wissenschaftliche Begleitung und Auswertung der Erprobung auf eigene Kosten selber beauftragen zu können. Bislang läuft dies über den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA).

Seit 2017 fand lediglich für zwei Methoden eine Bewertung nach § 137h SGB V statt. Dabei hat der G-BA in zwei Verfahren festgestellt, dass der Nutzen zwar als noch nicht hinreichend belegt anzusehen sei. Die Methode habe aber grundsätzlich das Potential einer Behandlungsalternative.

Autor

 Hendrik Bensch

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