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Kooperation von AOK, TK und Vivantes

Gesundheitsakten erstmals mit einheitlicher Schnittstelle zu Klinikkonzern

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Die AOK und die Techniker Krankenkasse (TK) entwickeln gemeinsam mit dem Berliner Krankenhauskonzern Vivantes eine einheitliche Schnittstelle für den Datenaustausch zwischen Gesundheitsakten. Bis Jahresende wollen die drei Partner einen Prototypen für die Schnittstelle schaffen, teilten sie mit. Auf diese Weise soll perspektivisch für weitere Krankenhäuser, Ärzte und andere Leistungserbringer ein Standardanschluss an verschiedene Akten möglich sein.

TK und AOK haben bereits Gesundheitsakten gestartet, die sich am internationalen Technikleitfaden IHE orientieren. Das "Digitale Gesundheitsnetzwerk" der AOK wird in Mecklenburg-Vorpommern beim Ärztenetz "Haffnet" und bei den AMEOS-Kliniken eingesetzt. In Berlin arbeitet die AOK mit Vivantes und Sana zusammen. Die TK hat ihre elektronische Gesundheitsakte gemeinsam mit IBM Deutschland im April im bundesweiten Testbetrieb gestartet. Vivantes arbeitet bei der Vernetzung zu Gesundheitsakten mit der AOK und der TK zusammen.

Ein Leistungserbringer solle nicht in die Verlegenheit kommen, sich zwischen verschiedenen Akten entscheiden zu müssen, erklärte der TK-Vorstandsvorsitzende Jens Baas. Es seien einheitliche Schnittstellen zu Krankenhäusern und Ärzten notwendig, die alle Kassen nutzen können. Zunächst solle eine Infrastruktur für alle Wettbewerber entstehen, der Wettbewerb zwischen den Kassen könne dann "auf Ebene von Serviceleistungen" für die Versicherten stattfinden, so Baas. AOK-Nordost-Vorstand Frank Michalak betonte zudem, es dürfe keine "Flickenteppiche" verschiedener Lösungen geben, die nicht miteinander arbeiten. "Die gemeinsame Lösung zeigt, dass die Anbindung an Gesundheitsaktensysteme auf Basis des internationalen IHE-Standards mit einer einheitlichen Schnittstelle möglich ist", ergänzte Eibo Krahmer, Geschäftsführer Finanzmanagement, Infrastruktur und Digitalisierung bei Vivantes.

Autor

 Hendrik Bensch

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