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Patienten aus dem Ausland

Weniger Medizintouristen in Deutschland

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Die Zahl der Patienten aus dem Ausland die zur Behandlung nach Deutschland kommen ist zurückgegangen. 2017 ließen sich rund 248.000 Patienten aus dem Ausland hierzulande stationär oder ambulant behandeln, hat eine Untersuchung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) ergeben. Das waren zwei Prozent weniger als im Vorjahr.

Hauptgrund für den Rückgang war, dass erneut die Zahl der Patienten aus Golfstaaten gesunken ist. So kamen beispielsweise aus Kuwait 62 Prozent Patienten weniger nach Deutschland. In den arabischen Ländern finde derzeit ein Umdenken statt, teilte Jens Juszczak von der H-BRS mit. „Es wird nicht mehr alles ungeprüft bezahlt“, so Juszczak. „Die Kostenträger kontrollieren Rechnungen deutscher Ärzte und Kliniken jetzt viel genauer und sanktionieren Verstöße, indem sie weniger Patienten schicken.“ Die medizinischen Einrichtungen müssten sich zudem darauf einstellen, dass die Zahlung der Behandlungskosten lange dauere.

Im Gegensatz zu den Golfstaaten entwickle sich der russischsprachige Markt hingegen positiv. So stieg etwa die Zahl der Patienten aus Russland um acht Prozent. Aus der Russischen Föderation kämen mittlerweile mehr Patienten als aus allen Golfstaaten zusammen, teilte die H-BRS mit. Insgesamt bescherten die ausländischen Patienten dem deutschen Gesundheitssystem im Jahr 2017 Einnahmen von etwa 1,2 Milliarden Euro.

Autor

 Hendrik Bensch

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