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Bewertungsportale im Internet

Wie man sich gegen unberechtigte Kritik wehrt

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Wer wissen will, wie ein Arzt oder eine Klinik bei Patienten abschneidet, findet im Internet zahlreiche Portale. Ob Behandlungsqualität oder Freundlichkeit, Aufklärung oder Wartezeit – auf den Portalen können Patienten unterschiedliche Kriterien rund um ihre Behandlung benoten. Häufig kommentieren sie auch, was sie bei der Behandlung gut oder weniger gut fanden. Und das kann mitunter ärgerlich für den Arzt oder die Klinik werden, wenn die Kritik ungerechtfertigt ist.

Generell müssen es sich Ärzte und Kliniken gefallen lassen, wenn Patienten sie bewerten. Einen Anspruch darauf, dass jemand nicht bewertet oder seine Einträge vollständig gelöscht werden, gibt es nicht, wie der Bundesgerichtshof schon vor einiger Zeit geurteilt hat. "Ein allgemeines Bewertungsverbot liefe der Meinungs-, Kommunikations- und Informationsfreiheit zuwider", hält Rechtsanwalt Dr. Ulrich Franz in der aktuellen Ausgabe der PKR fest. Ein Betreiber eines Bewertungsportals kann jedoch beispielsweise in Anspruch genommen werden, wenn er zumutbare Verhaltenspflichten verletzt hat. Hier wird das vom BGH entwickelte Beanstandungs- und Nachweisverfahren ("notice and action") angewendet. Wie es genau funktioniert und welche rechtlichen Fragen ansonsten zu dem Thema wichtig sind, hat Ulrich Franz in dem PKR-Beitrag zusammengestellt.

Autor

 Hendrik Bensch

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