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Öffentlicher Dienst

Verhandlungsführer hält baldigen Tarifabschluss für möglich

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Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes der Länder ist der Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite, Matthias Kollatz (SPD), optimistisch, dass sich Gewerkschaften und Arbeitgeber beim nächsten Treffen einig werden. Ziel sei es bei den Gesprächen in dieser Woche einen Tarifabschluss zu erzielen, sagte Kollatz dem Deutschlandfunk. "Ein Abschluss ist möglich", sagte er.

Im Vorfeld der Gespräche sind bundesweit zahlreiche Universitätskliniken von den Warnstreiks der Gewerkschaften betroffen. So hatte die Gewerkschaft Verdi für gestern die Beschäftigten der Unikliniken in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. An der Uniklinik Regensburg soll sowohl heute als auch morgen Vormittag gestreikt werden. Für den morgigen Mittwoch wurde unter anderen für die Medizinische Hochschule Hannover ein Warnstreik angekündigt.

Verdi fordert in der Auseinandersetzung Verbesserungen im Gesamtvolumen von sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Auszubildende sollen 100 Euro pro Monat mehr erhalten. Darüber hinaus soll es nach den Vorstellungen der Gewerkschaft strukturelle Verbesserungen in der Eingruppierung der Beschäftigten geben. Diese würden nach Angaben von Verhandlungsführer Kollatz ein weiteres Plus von vier Prozent bedeuten. Die Gesamtforderung von einem Plus von zehn Prozent sei für die Länder jedoch "nicht finanzierbar", sagte er dem Deutschlandfunk.

Autor

 Hendrik Bensch

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