250
Passwort vergessen

18. Nationales DRG-Forum

Iris Hauth ist Vordenkerin 2019

  • News des Tages

Dr. Iris Hauth ist Vordenkerin des Jahres 2019. Die Regionalgeschäftsführerin des Alexianer St. Joseph Krankenhaus Berlin-Weißensee wurde gestern auf der Abendveranstaltung des Nationalen DRG- und Reha-Forums in Berlin ausgezeichnet. "Sie verkörpert Innovationsgeist, unternehmerisches Denken und ethisch-medizinische Haltung. Sie verbindet dies wie niemand sonst im deutschen Gesundheitswesen mit dem Anspruch, die Versorgung von Patienten mit psychischer Erkrankung zu gestalten und übernimmt maßgebliche Verantwortung in Fachgesellschaften und Gremien", begründete die Jury ihre Wahl. Zugleich wende sich Hauth an ein breites öffentliches Publikum, um das Bewusstsein für psychische Erkrankungen zu stärken und Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Initiative Gesundheitswirtschaft e.V., die B.Braun Stiftung und der Bibliomed-Verlag verleihen jährlich den Vordenker Award der Gesundheitswirtschaft. 

Die Begründung der Jury 

Dr. Iris Hauth verkörpert Innovationsgeist, unternehmerisches Denken und ethisch-medizinische Haltung. Sie verbindet dies wie niemand sonst im deutschen Gesundheitswesen mit dem Anspruch, die Versorgung von Patienten mit psychischer Erkrankung zu gestalten und übernimmt maßgebliche Verantwortung in Fachgesellschaften und Gremien. Zugleich wendet sie sich an ein breites öffentliches Publikum, um das Bewusstsein für psychische Erkrankungen zu stärken und Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Die Kriterien im Einzelnen

Innovationsgeist: Sowohl in der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) als auch in ihrem unmittelbaren Verantwortungsbereich als Regionalgeschäftsführerin und Chefärztin des Alexianer St. Joseph-Krankenhauses Berlin-Weißensee zeigt Dr. Iris Hauth neue Wege auf, um Patienten mit psychischen Erkrankungen zu behandeln. Insbesondere das Thema internetbasierte Psychotherapie treibt sie dabei voran. Des Weiteren hat Dr. Iris Hauth frühzeitig das Thema Pflege und Pflegequalität erkannt. Zehn bis 15 Prozent der Pflegekräfte in ihrem Haus haben eine akademische Ausbildung. So sollen wissenschaftliche Daten über die Ergebnisqualität von Behandlungen generiert werden und zugleich den Weg ans Krankenbett finden. Anhand von Kompetenzstufen übernehmen die Mitarbeiter Aufgaben, die ihrer Qualifikation entsprechen.

Betriebswirtschaftliche Vernunft

Unter Führung von Dr. Iris Hauth ist das Alexianer St. Joseph Krankenhaus Berlin-Weißensee frühzeitig an der Entwicklung des neuen Pauschalierenden Entgeltsystems Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) als Options- und Kalkulationshaus beteiligt gewesen. Als Trägerin der kaufmännischen und der medizinischen Verantwortung hat die Preisträgerin dabei aber auch in der Öffentlichkeit und auf Fachtagungen auf Schwachstellen des Systems hingewiesen und insbesondere vor zu hohen Dokumentationszwängen gewarnt. Aktuell moderiert sie eine Fachgesellschafts- und Verbände plattform, die ein zukunftsweisendes Konzept für die Personalausstattung erarbeitet. Besonders wichtig ist ihr die Weiterentwicklung des Versorgungssystems für psychisch erkrankte Menschen im Sinne einer sektorenübergreifenden verbindlichen Kooperation auf regionaler Ebene.

Soziale und ethische Verantwortung

Dr. Iris Hauth bringt sich nicht nur an vorderster Stelle in die politische Debatte ein und trägt so maßgeblich dazu bei, psychische Erkrankungen zu enttabuisieren. Sie widmet sich nach wie vor auch ihren Patienten. Ihre Erfahrungen berichtete sie einer breiten Öffentlichkeit in ihrem Buch „Keine Angst“. Der Krankenhausmanager Reinhard Belling schreibt in seiner Rezension des Buches: „Dr. Iris Hauth findet leicht verständliche Sätze und bleibt auf Augenhöhe mit ihren Lesern – seien es Betroffene, Angehörige oder interessierte Laien. Sie erklärt, ohne zu belehren. Sie öffnet Türen zu stigmatisierten Themen – seien es Suizid, Elektrokrampftherapie oder der manchmal schwierige Weg zur passenden Medikation –, und sie vermag es, Ängste und Vorurteile abzubauen.“

 

Autor

 Florian Albert

Zur Übersicht

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Mit unserem täglichen Newsletter informieren wir bereits rund 10.000 Empfänger über alle wichtigen Meldungen aus den Krankenhäusern und der Gesundheitsbranche

Unsere Zeitschriften

f&w

Pflege und Krankenhausrecht

Kontakt zum Kundenservice

Rufen Sie an: 0 56 61 / 73 44-0
Mo - Fr 08:00 bis 17:00 Uhr

Senden Sie uns eine E-Mail:
info@bibliomedmanager.de

Häufige Fragen und Antworten finden Sie im Hilfe-Bereich