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Analyse zur Krankenhausfinanzierung

Investitionsbedarf bei über sechs Milliarden Euro

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Die Investitionen der Bundesländer in die Krankenhäuser bleiben auch in diesem Jahr weit hinter der bestandserhaltenden Höhe zurück. Das zeigt eine Analyse des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), des Verbands der Privaten Krankenversicherung und der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Der bestandserhaltende Investitionsbedarf der Krankenhäuser liegt demnach bundesweit bei deutlich über sechs Milliarden Euro pro Jahr. Die Bundesländer decken der Analyse zufolge jedoch mit ihren Zahlungen lediglich die Hälfte der benötigten Gelder ab.

Die Finanzierung von Krankenhäusern erfolgt in Deutschland über zwei Säulen. Die gesetzlichen Krankenkassen und die privaten Krankenversicherungen tragen die Betriebskosten. Die Bundesländer sind für die Investitionen verantwortlich. Einige Bundesländer haben zwar zuletzt angesichts ihrer guten Haushaltslage die Investitionen erhöht. Dazu gehören beispielsweise Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Dennoch bleiben die Länder weiterhin weit hinter den notwendigen Investitionen zurück, wie die aktuelle Analyse zeigt. Das verdeutlicht auch ein Rückblick auf die Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten. Entsprachen die Investitionsmittel Anfang der 1970er-Jahre noch 25 Prozent der Gesamtausgaben der GKV, liegen sie heute deutlich unterhalb von vier Prozent.

Autor

 Hendrik Bensch

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