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Vorschläge von Zukunftskommission

Experten raten Charité und Vivantes zu engerer Zusammenarbeit

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Die Berliner Charité und der größte kommunale Krankenhauskonzern Deutschlands, Vivantes, sollen sich künftig bei ihren Aufgabenbereichen, der Forschung, Ausbildung und IT enger abstimmen. Das empfiehlt die Kommission "Gesundheitsstadt Berlin 2030", die der Regierende Bürgermeister Berlins, Michael Müller, einberufen hatte. Die Experten schlagen in ihrem Bericht unter anderem vor, dass sich die Charité auf die Hochleistungsmedizin konzentrieren soll. Vivantes soll die "übrige" Versorgung übernehmen.

Das elfköpfige Gremium hat unter anderem empfohlen, dass sich die beiden Unternehmen in Zukunft bei Standortplanungen abstimmen. Es sollte zudem eine gemeinsame "Datenhaltung und -nutzung auf der Basis gemeinsamer IT-Infrastrukturen" angestrebt werden. Hierzu soll es auch gemeinsame Standards bei der elektronischen Patientenakte, Therapieplänen und Gesundheitsverwaltungssystemen geben. Für die biomedizinische Forschung soll eine übergreifende Forschungsstrategie entwickelt werden. Außerdem sollen die Planungen für eine gemeinsame Akademie für Gesundheitsberufe weiter entwickelt werden. Als organisatorischer Überbau ist eine Dachgesellschaft angedacht, die eine hundertprozentige Tochter des Landes Berlins sein soll.

Die Expertenkommission hatte den Auftrag bekommen, Vorschläge zur Entwicklung der stationären Krankenversorgung, Forschung und Aus-, Fort- und Weiterbildung vorzulegen. Die Gremien und Vorstände beziehungsweise Geschäftsführungen der beiden möglichen Partner werden sich nun mit den Inhalten näher befassen, um das weitere Vorgehen abzustimmen, teilte Vivantes mit.

Autor

 Hendrik Bensch

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