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Städtisches Klinikum und Paracelsus-Klinik

Geplante Klinikfusion in Osnabrück gescheitert

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Die Gespräche zu einer möglichen Fusion zwischen dem städtischen Klinikum und der Paracelsus-Klinik in Osnabrück sind beendet worden. Man sei zu der Überzeugung gekommen, "dass wir in anderer Form unsere Stärken besser stärken und ausspielen können", sagte der Medizinische Geschäftsführer der Paracelsus Klinik, Christian Utler, der Neuen Osnabrücker Zeitung. Die private Eigentümerstruktur mache die Paracelsus-Gruppe flexibler und erlaube schnelle Entscheidungen, so Utler.

"Letztlich ist es am Geld gescheitert", erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikums Osnabrück, Fritz Brickwedde, gegenüber der NOZ. Stadt und Klinikum hätten ein Angebot vorgelegt, das Paracelsus nicht gereicht habe. Christian Utler erklärte hingegen gegenüber der NOZ, der Kaufpreis habe in den Verhandlungen keine große Rolle gespielt. Ganz vom Tisch sei eine Fusion aber nicht, erklärte Martin Eversmeyer, Geschäftsführer des Klinikums Osnabrück: "Wenn man sich dort besinnt und vom hohen Kaufpreis herunterkommt, stehen wir weiter für Gespräche zur Verfügung."

Im Rahmen der Vorgespräche war angedacht gewesen, im Fall einer Fusion die Leistungen der beiden Kliniken neu zu ordnen. Die Paracelsus-Klinik sollte zum führenden überregionalen Zentrum für Bewegungsmedizin im Nordwesten Deutschlands weiterentwickelt werden. Sie sollte zur Spezialklinik für Gelenk- und Wirbelsäulenchirurgie sowie Sportmedizin werden. Zum anderen sollten die neurologische und neurochirurgische Akutmedizin im Klinikum Osnabrück gebündelt werden. Durch die Verlagerung der Neurochirurgie sollte bei dem Maximalversorger ein interdisziplinäres Zentrum zur Behandlung akuter Erkrankungen des Nervensystems entstehen.

Autor

 Hendrik Bensch

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