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Politik stimmt Fusion zu

Drei Kliniken in Neuss schließen sich zusammen

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Das Neusser Lukaskrankenhaus wird mit den beiden Kreiskrankenhäusern in Dormagen und Grevenbroich rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres fusionieren. Am vergangenen Freitag beschlossen Stadtrat und Kreistag des Rhein-Kreises Neuss die Fusion der drei kommunalen Krankenhäuser, teilte die Stadt Neuss mit.

Mit dem Beschluss soll auch in Zukunft die gute medizinische Versorgung der Bevölkerung in Neuss und im gesamten Landkreis in kommunaler Trägerschaft erhalten und mit Schwerpunktbildung verbessert werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Fusion der drei Krankenhäuser sei wirtschaftlich von Vorteil, da sie die kommunale Trägerschaft sichere und den circa 3.800 Mitarbeitern der Häuser eine langfristige Perspektive gebe. Rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres soll die Rhein-Kreis Neuss Kliniken GmbH mit der Städtischen Kliniken Neuss - Lukaskrankenhaus - GmbH verschmolzen werden. Die neufusionierte Klinik zähle sodann zu den zehn größten deutschen Krankenhäusern und sei die größte im Rheinland.

An der künftigen gemeinsamen Gesellschaft seien Stadt und Kreis mit jeweils 50 Prozent beteiligt. Die Stadt Neuss übertrage Anteile des Lukaskrankenhauses auf den Kreis und bekäme wiederum Anteile der Kreiswerke Grevenbroich übertragen, um das geplante Beteiligungsverhältnis zu realisieren. Der Aufsichtsrat der fusionierten Gesellschaft werde zunächst aus 24 Mitgliedern und einem Experten als Vorsitzenden bestehen. Zu einem späteren Zeitpunkt werde die Anzahl der Sitze auf 18 plus 1 reduziert, heißt es.

Autor

 Philipp Schwehm

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