250
Passwort vergessen

Pflegefinanzierung

Kliniken warnen Spahn vor Wortbruch

  • News des Tages

Eigentlich sollen die Krankenhäuser Tarifsteigerungen in der Pflege vollständig von den Krankenkassen refinanziert bekommen. Nun warnen die Kliniken Gesundheitsminister Jens Spahn vor einem Wortbruch.

"Die politische Zusage, alle Tarifsteigerungen für die Pflege würden zu 100 Prozent refinanziert, trifft nicht zu", heißt es in einem Brief der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) an den CDU-Politiker, aus dem das Handelsblatt zitiert. Demnach würden den Krankenhäusern für 2018 und 2019 rund 600 Millionen Euro vorenthalten. Ursache sei, dass Tarifzuwächse in der Pflege mit den Lohnsteigerungen der anderen Mitarbeitergruppen zusammengefasst würden. Der Gesamtzuwachs bei den Lohnkosten falle dabei geringer aus, als wenn allein die Pflegekräfte betrachtet würden, zitiert das Handelsblatt weiter.

Ein weiteres Problem für die DKG sei zudem, dass nur der für Bund und Kommunen geltende Tarifvertrag des Öffentlichen Diensts in die Berechnungen einfließe, nicht jedoch die Tarifabschlüsse auf Landesebene. Den tarifbedingten Anstieg der Pflegekosten um etwa sieben Prozent müssten Universitätskliniken und landesgebundene Krankenhausträger demnach selbst bezahlen.

Autor

 Florian Albert

Zur Übersicht

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Mit unserem täglichen Newsletter informieren wir bereits rund 10.000 Empfänger über alle wichtigen Meldungen aus den Krankenhäusern und der Gesundheitsbranche

Unsere Zeitschriften

f&w

Pflege und Krankenhausrecht

Kontakt zum Kundenservice

Rufen Sie an: 0 56 61 / 73 44-0
Mo - Fr 08:00 bis 17:00 Uhr

Senden Sie uns eine E-Mail:
info@bibliomedmanager.de

Häufige Fragen und Antworten finden Sie im Hilfe-Bereich