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Tarifeinigung

Ärztegehälter an kommunalen Kliniken steigen um 6,64 Prozent

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Die Entgelte für rund 54.000 Ärzte an kommunalen Krankenhäusern steigen um insgesamt 6,64 Prozent. Darauf einigten sich heute die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber (VKA) und der Marburger Bund, teilte die VKA mit. Demnach steigen die Gehälter ab dem 1. Januar 2019 um 2,5 Prozent, ab dem 1. Januar 2020 um 2 Prozent und ab dem 1. Januar 2021 um weitere 2 Prozent. Die Laufzeit des Tarifvertrags beträgt 33 Monate. 

Dieser sieht zudem die Einführung eines Flexibilitätszuschlags für die kurzfristige Übernahme von Bereitschaftsdiensten sowie „maßgebliche Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, beispielsweise bei Wochenendarbeit und Bereitschaftsdiensten“ vor, heißt es. Ärzte sollen demnach an 24 Wochenenden im Kalenderjahr keine Dienste leisten müssen. Übernehmen sie mehr als fünf Bereitschaftsdienste pro Monat, erhalten sie gestaffelte Zuschläge.

„Die kommunalen Krankenhäuser haben damit jetzt ein innovatives Arbeitsmodell, was sie deutlich von allen anderen Krankenhausträgern in Deutschland abhebt“, sagte Verhandlungsführer Dirk Tenzer. Die Arbeitgeberseite sei in schwierigen Verhandlungen bis an die Grenze des Möglichen gegangen und habe ein akzeptables Ergebnis für die kommunalen Krankenhäuser erzielt. Der Tarifvertrag sieht auch die rechtssichere Anerkennung des Marburger Bundes als ausschließlich zuständige Gewerkschaft vor.

Autor

 Florian Albert

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