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Rechnungshof kritisiert zu hohe Managementgehälter

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Der Landesrechnungshof hat außertarifliche Gehälter von Managern der Uniklinik Schleswig-Holstein (UKSH) unter der Vorstandsebene kritisiert. Das UKSH ist der größte Arbeitgeber in Schleswig-Holstein und steht somit unter besonderer Beobachtung der Landespolitik und ihrer Prüfbehörde. Im Bericht des Landesrechnungshofs heißt es nun, die Uniklinik und ihre Tochtergesellschaften entlohnten zeitweilig bis zu 77 führende Verwaltungsmitarbeiter nicht nach Tarifvertrag, sondern bezahlten höhere außertarifliche Gehälter. Die Gewährung dieser Vergütungen stehe in keinem Verhältnis zur wirtschaftlichen Situation des Klinikums, so die Prüfer.

Auf Konzernebene lägen die Personalkosten je Verwaltungsvollkraft bei der Uniklinik sechs Prozent über dem Bundesdurchschnitt anderer Universitätskliniken. In einer Mitteilung des Rechnungshof heißt es: „Bereits 2013 hatte der Schleswig-Holsteinische Landtag das UKSH aufgefordert, die Personalausgaben im Verwaltungsbereich zu reduzieren. Diese Forderung hat das UKSH bisher nicht umgesetzt.“ Das UKSH wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern.

Autor

 Jens Mau

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