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GKV-Finanzen

Kassen rutschen ins Minus

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Die Zeiten jahrelanger Überschüsse der gesetzlichen Krankenkassen scheinen vorbei zu sein. Erstmals seit 2015 müssen sie – wenn man alle Kassenarten betrachtet – auf ihre Rücklagen zurückgreifen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. In den ersten drei Monaten dieses Jahres lag das Minus der Krankenkassen nach FAZ-Angaben bei 112 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum erzielten sie noch einen Überschuss von 416 Millionen Euro. Im Gesamtjahr 2018 kamen sie auf einen Überschuss von zwei Milliarden Euro.

Im ersten Quartal haben jedoch nicht alle Kassenarten Verluste gemacht. Während die Ersatzkassen 151 Millionen Euro und die Innungskassen 16 Millionen Euro im Minus waren, wiesen die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) ein Plus von 89 Millionen Euro aus. Gründe für die schlechteren Finanzergebnisse sind zum einen geringere Zusatzbeiträge einiger Kassen sowie höhere Kosten. So stiegen die Leistungsausgaben laut FAZ-Bericht bei den AOK mit 2,6 Prozent höher als im Vorjahr.

Autor

 Hendrik Bensch

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