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Online-Befragung

Klinikärzte vom MDK frustriert

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79 Prozent der Klinikärzte beklagen sich in einer Online-Umfrage über den gestiegenen Dokumentationsaufwand, der durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) verursacht wurde.  Insgesamt hatten 200 Klinikärzte an einer DocCheck-Umfrage teilgenommen, die Asklepios in Auftrag gegeben hatte, teilte das Unternehmen mit. 

93 Prozent der befragten Ärzte empfinden demnach die Prüfungen des MDK als Misstrauenskultur. Die Krankenhausärzte hielten die Prüfungen zwar für sinnvoll, empfänden die Kontrolle durch die Kassen mit Hilfe des MDK aber zu 92 Prozent als zu stark und wünschten zu 89 Prozent Standards für die Prüfungen. Die Klinikärzte wehren sich laut Asklepios nicht prinzipiell gegen eine Qualitätskontrolle. 93 Prozent der Befragten plädierten jedoch für eine unabhängige Kontrollinstanz, heißt es.

Asklepios CEO Kai Hankeln erklärte zu den Befragungsergebnissen, dass sie auf erschreckende Weise bestätigten, wie sich der Missbrauch des MDK durch die Kostenträger auf die Kliniken auswirke. "Mithilfe der Prüfungen erhalten sie einen immer größeren Anteil erbrachter Leistungen praktisch kostenfrei." Der Versuch dies zu vermeiden, erhöhe laut Hankeln ständig den Dokumentationsaufwand für die Kliniken und belaste das Personal in inakzeptabler Weise. 

Autor

 Philipp Schwehm

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