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Versorgung von Frühgeborenen

DKG fordert flexiblere Mindestanforderungen

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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) schlägt Alarm. Die Personalanforderungen für die neonatologischen Intensivstationen könne die Mehrheit der Krankenhäuser angesichts des Personalmangels nicht erfüllen. Die Pflegepersonalanforderungen gelten ab Januar 2020. „Die Scharfstellung kann nicht verantwortet werden. Wenn von 211 Perinatalzentren 191 die Anforderungen nicht erfüllen können, müssen die Anforderungen an die Realität und Machbarkeit angepasst werden“, warnt DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum. Ursächlich sei die fehlende Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal auf dem Arbeitsmarkt, unkalkulierbares Patientenaufkommen und unvorhersehbarer Personalausfall. „Gründe, auf die das Krankenhaus praktisch keinen Einfluss hat“, erklärt die DKG.

Die DKG hat für die Sitzung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) am 20. Juni einen Antrag zur Anpassung der Personalanforderungen der Richtlinie über Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Versorgung von Früh- und Reifgeborenen (QFR-RL) eingebracht. Die DKG fordert eine Flexibilisierung der Mindestanforderung einer 1:1- beziehungsweise 1:2-Besetzung mit Pflegepersonal. Dass von dieser Mindestanforderung nur maximal zwei Schichten abgewichen werden kann, sei eine zu enge Vorgabe. Die DKG appelliert an die Kostenträger im G-BA, die erforderlichen Korrekturen an der bestehenden Richtlinie nicht zu verweigern. Ansonsten muss der Gesetzgeber durch entsprechende Vorgaben eingreifen.

Autor

 Jens Mau

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