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Digitalisierung im Krankenhaus

Katholische Krankenhäuser fordern Investitionsschub

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Vor der heutigen Anhörung von Verbänden zum geplanten Digitale Versorgung-Gesetz hat der Katholische Krankenhausverband Deutschlands (KKVD) Bund und Länder dazu aufgerufen, ein Investitionsprogramm zur Digitalisierung im Krankenhaus zu starten. Fehlende Investitionen in digitale Anwendungen gefährdeten die Zukunftsfähigkeit der Versorgung im Krankenhaus, erklärte Ingo Morell, stellvertretender Vorsitzender des KKVD. Ein "Investitionsschub" für die Digitalisierung sei "unverzichtbar", so Morell.

Deutsche Krankenhäuser schafften es allenfalls, rund zwei Prozent ihres jährlichen Gesamtbudgets für digitale Lösungen zu verwenden. Über ihre Betriebskosten könnten die Kliniken digitale Innovationen nicht stemmen. Die Einnahmen aus Fallpauschalen müssen aus Sicht des KKVD auch weiterhin direkt der Patientenversorgung zugutekommen.

Nötig sei nun ein Sonderprogramm von Bund und Ländern als Anschubfinanzierung. "Dabei ist eine Grundfinanzierung unabhängig von Fallzahlen für jedes bedarfsnotwendige Krankenhaus erforderlich", so Morell. Dies stärke auch die Versorgung älterer Patienten und der Bevölkerung im ländlichen Raum.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte kürzlich seine Pläne für die weitere Digitalisierung des Gesundheitssektors vorgestellt. Der Gesetzesvorschlag sieht unter anderem vor, dass Krankenhäuser bis März 2021 dazu verpflichtet werden, sich an die Telematik-Infrastruktur anschließen zu lassen. Ärzte sollen ihren Patienten künftig geprüfte digitale Gesundheitsanwendungen verschreiben können. Zudem soll es leichter werden, Videosprechstunden anzubieten.

Autor

 Hendrik Bensch

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