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Anhörung im Gesundheitsausschuss

Hebammenausbildung: Katholische Krankenhäuser für längere Übergangsfrist

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Der Katholische Krankenhausverband Deutschlands (KKVD) und der Deutsche Caritasverband befürchten, dass sich durch die bisherigen Pläne bei der Reform der Hebammenausbildung das Fachkräfteproblem weiter verstärken wird. Sie befürworten eine längere Übergangsphase von der bisherigen schulischen Ausbildung zur geplanten künftigen Ausbildung im Rahmen eines dualen Studiums, heißt es in einer Stellungnahmen der beiden Verbände.

Durch das Ende der Ausbildung von Hebammen an Schulen Ende kommenden Jahres würden im Jahr 2022 mehr als 600 Studienplätze für Hebammen benötigt, um den Wegfall der schulischen Ausbildung zu kompensieren. "Wir halten diese Übergangsfrist für zu kurz, um den geordneten Übergang zu einer Ausbildung als duales Studium zu gewährleisten", heißt es in der Stellungnahme vor der heutigen Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestags. KKVD und Deutscher Caritasverband schlagen stattdessen vor, die Übergangsfrist bis zum 31.Dezember 2024 zu verlängern. So solle sichergestellt werden, dass auf dem Arbeitsmarkt nicht noch mehr Fachkräfte durch die neuen Ausbildungsregelungen verloren gingen.

Angehende Hebammen sollen laut dem Gesetzentwurf künftig in einem dualen Studium ausgebildet werden. Praxiserfahrung sollen sie in Krankenhäuser und im ambulanten Bereich, wie etwa in Geburtshäusern, sammeln. Das Studium soll mit einem Bachelor abschließen. Der Abschluss soll künftig Voraussetzung für die Berufsbezeichnung "Hebamme" sein.

Autor

 Hendrik Bensch

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