250
Passwort vergessen

Neuausrichtung

Oberhausener KKO meldet Insolvenz an

  • News des Tages

Das Katholische Klinikum Oberhausen (KKO) hat gestern ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Der Schritt sei notwendig geworden,"weil die wirtschaftlichen Herausforderungen für das KKO immer größer geworden sind", teilte das KKO mit. Der finanzielle Spielraum für Restrukturierungsmaßnahmen sei immer enger geworden. Während der Umstrukturierung soll der Betrieb aller KKO-Einrichtungen unverändert weiterlaufen.

Teil der Neuausrichtung ist eine neue Führungsstruktur. Der Aufsichtsrat bestellte hierzu zwei neue Geschäftsführer. Neben Geschäftsführer Michael Boos werden nun Reinhard Wichels, Gründer der WMC Heatlthcare GmbH und WMC-Partner Christian Eckert das Unternehmen leiten. Generalbevollmächtigte sind Christoph Niering sowie André Dobiey von der Kanzlei Niering Stock Tömp (NST). Zum Führungsteam wird auch ein unabhängiger Sachwalter gehören, der vom Amtsgericht bestellt werden wird. Die neue Geschäftsführung wird nun in den kommenden Wochen in Abstimmung mit den Gläubigern, Aufsichtsgremien und der Mitarbeitervertretung einen Restrukturierungsplan erstellen.

Das Katholische Klinikum Oberhausen ist nach eigenen Angaben der größte Gesundheitsversorger in Oberhausen. Zum KKO gehören drei Krankenhäuser mit rund 720 Betten, 18 Fachkliniken und 12 medizinischen Zentren sowie unter anderem Senioren- und Pflegezentren. Fast 2.400 Mitarbeiter sind für das KKO tätig.

Autor

 Hendrik Bensch

Zur Übersicht

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Mit unserem täglichen Newsletter informieren wir bereits rund 10.000 Empfänger über alle wichtigen Meldungen aus den Krankenhäusern und der Gesundheitsbranche

Unsere Zeitschriften

f&w

Pflege und Krankenhausrecht

Kontakt zum Kundenservice

Rufen Sie an: 0 56 61 / 73 44-0
Mo - Fr 08:00 bis 17:00 Uhr

Senden Sie uns eine E-Mail:
info@bibliomedmanager.de

Häufige Fragen und Antworten finden Sie im Hilfe-Bereich