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Ungeschützte Patientendaten

Datenleck offenbar auch an Krankenhäusern

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Zu dem weltweiten Datenleck mit Patienteninformationen, die ungeschützt auf Servern lagen, sind neue Details bekannt geworden. Nach jetzigem Kenntnisstand seien in Deutschland zwei Krankenhäuser betroffen, sagte der Bundesbeauftragte für Datenschutz, Ulrich Kelber, der Deutschen Presse-Agentur.

Gestern war bekannt geworden, dass Datensätze von weltweit mehreren Millionen Patienten auf ungeschützten Servern liegen. In Deutschland sind mehr als 13.000 Datensätze betroffen, haben die Recherchen des Bayerischen Rundfunks und der US-Investigativplattform ProPublica ergeben. Zu den Datensätzen in Deutschland war bekannt geworden, dass sie im Raum Ingolstadt und Kempen in Nordrhein-Westfalen zugänglich waren.

Zum Raum Ingolstadt teilte nun das bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht der dpa mit, dass die Daten aus einer Arzt-Praxis abgeflossen seien. Es seien Untersuchungsinformationen von mehr als 7.000 Patienten ohne Passwortschutz abrufbar gewesen. Der betroffene Arzt sei informiert worden und habe den Rechner daraufhin abgeschaltet. Nach aktuellem Stand sei keine der öffentlichen Kliniken in Bayern betroffen, teilte der bayerische Datenschutzbeauftragte Thomas Petri mit. Auch das Klinikum Ingolstadt wies in einer Pressemitteilung darauf hin, dass von dem Datenleck keine eigenen Server betroffen waren.

Autor

 Hendrik Bensch

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