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Personalvorgaben

Übergangsfrist für Perinatalzentren gilt zwei Jahre länger

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Die Perinatalzentren bekommen mehr Spielraum, um die Personalvorgaben für die Intensivpflege von Frühgeborenen zu erfüllen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Übergangsfrist, in der sie die Vorgaben noch nicht erfüllen müssen, um zwei Jahre verlängert. Das hat der G-BA in der vergangenen Woche beschlossen und die Qualitätssicherungs-Richtlinie Früh- und Reifgeborene (QFR-RL) geändert. Demnach dürfen die Zentren nun bis zum 31. Dezember 2021 von den Vorgaben zum Betreuungsschlüssel und zur Qualifikation abweichen, sofern sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Der G-BA hat für die kommenden Jahre auch neue schichtbezogene Betreuungsschlüssel festgelegt. Demnach müssen die Zentren von 2020 bis zum Jahr 2022 die Vorgaben zu 90 Prozent und für das Jahr 2023 zu 95 Prozent erfüllen. Erst ab 2024 gilt der Betreuungsschlüssel voll und ganz. Krankenhäuser dürfen zudem Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen, die sich in einer Fachweiterbildung „Pädiatrische Intensiv- und Anästhesiepflege“ befinden, hälftig auf die Fachweiterbildungsquote anrechnen. Zudem wird es weitere Ausnahmefälle geben, in denen die Zentren auch nach Ablauf der Übergangsregelung vom Betreuungsschlüssel abweichen dürfen.

Hintergrund für die Entscheidung ist die schwierige Personalsituation in den Perinatalzentren. Viele Einrichtungen können die bisherigen Vorgaben nicht erfüllen, weil qualifiziertes Personal auf dem Arbeitsmarkt fehlt. Der G-BA hatte sich deshalb bereits im Juni grundsätzlich darauf geeinigt, den Übergangszeitraum zu verlängern.

Autor

 Hendrik Bensch

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