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f&w-Bilanzgespräch

KMG-Gruppe will "gesund wachsen"

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Im März hat die KMG-Gruppe die DRK-Kliniken Thüringen-Brandenburg übernommen, die im Dezember vergangenen Jahres Insolvenz angemeldet hatten. Mit dieser Übernahme wächst die Klinikgruppe aus Brandenburg um 50 Prozent und übernimmt vier sanierungsbedürftige Häuser in Brandenburg und Thüringen. Zu den bisherigen 3.600 Mitarbeitern kommen weitere 1.700 hinzu, der Jahresumsatz steigt auf 400 Millionen Euro. Im Bilanzgespräch mit  f&w spricht CEO Stefan Eschmann über die nächsten Schritte und das länderübergreifende Zusammenspiel. 

 

 

Herr Eschmann, Sie haben fünf Jahre die moderate Wachstumsstrategie ihres Vorgängers fortgeführt. Vor wenigen Monaten dann der Paukenschlag: Mit der Übernahme der DRK-Kliniken Thüringen-Brandenburg ist ihr Klinikkonzern mit einem Schlag um 50 Prozent gewachsen. Wie verdaut sich solch ein Riesenhappen?

Im Grunde ist es unser Ziel, langsam und für alle verträglich zu wachsen. Mit der Insolvenz der DRK-Kliniken Thüringen-Brandenburg sind vier Kliniken auf den Markt gekommen, die super zu uns gepasst haben. Da haben wir zugegriffen. Ich denke, wir sind jetzt an einem Punkt, an dem wir das gut verdauen können – sowohl wirtschaftlich als auch was unsere eigenen Strukturen und die Managementkapazität angeht.

Statt sechs hat KMG jetzt zehn Akutkliniken, zu den bisherigen 3.600 Mitarbeitern sind weitere 1.700 der DRK-Kliniken dazugekommen. Was bedeutet diese Veränderung für Ihr Unternehmen?

Die KMG-Gruppe insgesamt wird sich verändern. Wir können uns weiter professionalisieren und können aufgrund der Größe Strukturen ausbauen und Redundanzen schaffen, die wir gerne schon früher gehabt hätten. Gleichzeitig werden wir als Arbeitgeber für Manager merklich attraktiver, weil wir mehr Entwicklungsperspektiven bieten können und weil die Wahrnehmung der KMG-Gruppe im Markt steigt.

Wie schätzen Sie den Klinikmarkt ein – werden jetzt mehr Häuser angeboten als in den vergangenen Jahren und würden Sie jetzt nochmal zugreifen?

Es wird einige Bewegung auf dem Markt geben. Ob etwas für uns dabei ist, kann ich im Moment nicht sagen. Wir sind ein mittelständisches Unternehmen, das gesund wachsen will. In den nächsten zwölf Monaten werden wir aber keinen Gedanken an Zukäufe verschwenden, selbst wenn das tollste Krankenhaus auf uns zukommt. Wir müssen die vier neuen Kliniken jetzt integrieren und sanieren.

Die vier DRK-Kliniken sind Sanierungsfälle. Wo wollen Sie ansetzen?

Wir haben die Kliniken im Juli 2019 übernommen, doch mit den Sanierungsarbeiten wurde bereits im Vorfeld begonnen [...] (weiter zum vollständigen Interview im Abo-Bereich)

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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