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Tarifverhandlungen mit den Ländern

Marburger Bund fordert Gehaltsplus von sechs Prozent

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Höhere Gehälter, mehr freie Wochenenden und neue Obergrenzen für Bereitschaftsdienste: Das will die Ärztegewerkschaft Marburger Bund in den anstehenden Tarifverhandlungen mit den Ländern erreichen. Die Gewerkschaft fordert unter anderem einen Anstieg der Arzt-Entgelte in Universitätskliniken um sechs Prozent, teilte der Marburger Bund heute mit.

In den Gesprächen will die Gewerkschaft außerdem darauf drängen, die Zahl der zulässigen Wochenenddienste zu verringern. Ärzte sollten künftig nur noch an zwei Wochenenden im Kalendermonat arbeiten müssen. Auch bei den Bereitschaftsdiensten will der Marburger Bund eine neue Obergrenze einziehen: Im Laufe eines Kalendervierteljahres sollten Ärzte durchschnittlich höchstens viermal monatlich Bereitschaftsdienst leisten müssen. Zudem sollten künftig verbindliche Dienstpläne sechs Wochen vor dem Start des Planungszeitraumes vorliegen.

Die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) beginnen am 6. November. Die Ergebnisse der Tarifverhandlungen betreffen rund 20.000 Ärzte in 23 Universitätskliniken.

Am Universitätsklinikum Jena gab es unterdessen gestern einen Warnstreik. Wie die Deutsche Presse Agentur berichtet, waren 400 Beschäftigte dem Aufruf der Gewerkschaft Verdi gefolgt. Die Gewerkschaft fordert unter anderem Personaluntergrenzen in bestimmten Bereichen. Der Klinikumsvorstand zeigte sich im Vorfeld verwundert über den Warnstreik. In den drei Verhandlungsrunden hätte man sich in vielen Punkten Verdi bereits angenähert, heißt es in einer Pressemitteilung.

Autor

 Hendrik Bensch

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