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Technologie

Künstliche Intelligenz soll bei Brustkrebs-Vorsorge unterstützen

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In Deutschland wurde erstmals eine Software CE-zertifiziert, die Radiologen bei ihrer Arbeit in der Brustkrebs-Früherkennung unterstützen kann. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Vara soll mithilfe künstlicher Intelligenz die Screening-Bilder auswerten. Dabei sollen in erster Linie nicht die Verdachtsfälle, sondern die unauffälligen Befunde erkannt werden - nach Angaben des Mammographie Screening Programms zeigen 97 Prozent aller Bilder keine Auffälligkeiten. Die übrigen drei Prozent werden zur Überprüfung weitergeleitet. Die Software unterstützt die Radiologen in ihrer Arbeit und füllt auch den Bericht für jede untersuchte Frau aus, heißt es weiter. Optional kann das Programm auch verdächtige Stellen in den Bildern markieren. 

Ein Datensatz von mehr als zwei Millionen Bildern diente als Training für die Software, Gewebeproben unterstützen den Algorithmus. 

Nach Angaben des Handelsblatts, plant das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Krankenkassen und Ärzten Pilotprojekte zu starten, bei denen Vara die unauffälligen Bilder von alleine aussortiert. Bisher arbeiten zwei Radiologen nach dem Vier-Augen-Prinzip. Auch die Erstattungsfähigkeit der Krankenkassen sei geplant. Dazu werde eine Methodenbewertung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) benötigt.

 

 

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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